Die Republik der Frauen (deutsch 2012)

Faguas ist das Land, von dem ganz Lateinamerika spricht, denn hier ist Unerhörtes gelungen: Eine Handvoll entschlossener Frauen, angeführt von der charismatischen Viviana Sansón, hat den rückständigen Machos die Macht entrissen. Mit Hilfe ihrer "Partei der Erotischen Linken", mit Humor, Toleranz und Selbstironie (und mit Hilfe eines Vulkanausbruchs, aber das ist eine andere Geschichte ...) haben Frauen jeden Bereich des öffentlichen Lebens übernommen. Das Land blüht auf - so sehr, dass selbst die Männer überzeugt sind. Alle Männer? Eines Tages, bei einer flammenden Rede der Präsidentin Viviana, geschieht es: Ein Attentäter schießt die wichtigste Frau des Landes nieder. Viviana aber lässt sich selbst von ihrem eigenen Koma nicht aufhalten. Sie träumt einen Traum zwischen Leben und Tod, dem deutlich anzumerken ist: Das letzte Kapitel der Erfolgsgeschichte ist noch nicht geschrieben ...

Klappentext:
Was wäre, wenn sämtliche Männer von jetzt auf gleich aus dem öffentlichen Leben verbannt würden? Und die Frauen übernähmen das Regiment?
In Gioconda Bellis fiktivem kleinen Land Faguas ist genau das geschehen mit ungeahnten Folgen.
Der Roman der großen lateinamerikanischen Poetin und Revolutionärin: eine spritzige, spannende, kuriose und ungemein weibliche Utopie, die zu denken gibt.