Szene

Hier veröffentlichen wir Ihre / deine Ankündigungen Hinweise auf und Berichte über feministische-theologische-spirituelle-politische Veranstaltungen. Meldung an office@feministischetheologie.at

- keine -

susanne schuster und doris gabriel bieten auch heuer wieder spirituelle tage zum jahresbeginn an.

sie sind eine einladung sich zeit zu nehmen, auf das vergangene jahr zu schauen, es mit einem abzuschließen und das neue willkommen zu heißen und sich dafür stärken zu lassen. viel zeit für jede für sich, rituale (auch in der natur) und zeit für austausch, singen, kreatives, elemente aus der aufstellungsarbeit,... sind der rahmen, den wir dir dafür anbieten.

wir würden uns freuen, wenn du zeit und lust hast, diese besondere zeit zwischen den jahren mit uns zu erleben und zu feiern und freuen uns auch, wenn du die einladung an andere frauen weitergibst, die das interessieren könnte.

Von 11. - 12. Dezember 2015 veranstaltet der Verein zu Förderungen von Frauen in der Philosophie (SWIP Austria, www.swip-austria.eu) an der JKU in Linz ein Symposium.

Referentinnen und Programm im pdf.

 

Kritisch-theologisch-feministisch

Eine Nachlese

herausgegeben von Anna Steinpatz, Silvia Arzt und Dominik Elmer

in der Reihe Salzburger interdisziplinäre Diskurse, Band 6

Der vorliegende Sammelband ist eine Zusammenstellung nahezu aller Vorträge, die im Rahmen der KATHARINAfeier an der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg seit Beginn der Veranstaltung gehalten wurden. Die Vorträge stammen aus unterschiedlichen theologischen und philosophischen Disziplinen, sind jedoch alle verbunden durch einen kritisch-feministischen Ansatz. Zusätzlich zu dieser Zusammenschau enthält das Buch einen Artikel über die Entstehungsgeschichte der KATHARINAfeier sowie über die in den letzten Jahren verstärkte Verbindung mit unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungen. (Verlag Peter Lang)

Da wohnt ein Sehnen tief in mir

Die Veranstaltung wird an zwei Terminen angeboten und findet im Bildungs- und Erholungshaus der kfbOÖ Bad Dachsberg Weinberg 14, 4731 Prambachkirchen statt.
SONNTAG, 19. JULI 2015, 18 UHR BIS SAMSTAG, 25. JULI 2015, 13 UHR 
Begleitung:
Doris Gabriel, Coach, Exerzitienleiterin, spirituelle Begleitung, Ritualbegleitung
Silke Scharf, Geistliche Begleiterin, Exerzitienleiterin, Ritualarbeit, Sozialbetreuerin 
 
SONNTAG, 23. AUGUST 2015, 18 UHR BIS SAMSTAG, 29. AUGUST 2015, 13 UHR
Begleitung:  
Doris Gabriel, Coach, Exerzitienleiterin, spirituelle Begleitung, Ritualbegleitung
Claudia Hasibeder, Seelsorgerin, Exerzitienleiterin und Ritualbegleitung 
 
 
 
 
ANMELDUNG SCHRIFTLICH AN  
Katholische Frauenbewegung in Oberösterreich Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz
E-Mail: kfb@dioezese-linz.at 
Als Medienreferentin, Sprecherin und Frauenbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich ist Carla Amina Baghajati vor allem nach der Änderung des österreichischen Islamgesetzes und den Terroranschlägen in Belgien und Frankreich eine gefragte Gesprächspartnerin. Der interreligiöse Dialog und ein verständnisvolles Zusammenleben sind ihr seit vielen Jahren ein Anliegen, weshalb sie nun in ihrem ersten Buch dort ansetzt, wo die Sicht auf den Islam besonders für Diskussionen sorgt - beim Bild der muslimischen Frau: 

Carla Amina Baghajati
Muslimin sein

25 Fragen - 25 Orientierungen
224 Seiten, 15 x 22,5 cm Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2015; ISBN 978-3-7022-3429-4; € 17,95
Auch als E-Book erhältlich: ISBN 978-3-7022-3430-0, € 14,99

Carla Amina Baghajati greift brisante Alltagsfragen auf, welche die religiöse Praxis, die Geschlechterrollen, Ehe, Familie und auch rechtliche Dimensionen betreffen. Sie hinterfragt Klischees und Vorurteile und tritt ein für eine zeitgemäße Auslegung der muslimischen Quellen - für die sie viele Denkanstöße liefert. Die 1989 zum Islam übergetretene Autorin ist mit dem Syrer Tarafa Baghajati verheiratet und hat vier Kinder. Ein Buch, das auch Nicht-MuslimInnen hilft, den Islam besser zu verstehen!  (Tyrolia)

 

Auf den Spuren von Mechthild und Gertrud von Hackeborn, Gertrud von Helfta und Mechthild von Magdeburg

Reisetermin: 22. - 26. Oktober 2015

Dieses Angebot führt uns nach Sachsen-Anhalt, wo wir den Spuren der Mystikerinnen des 13. Jahrhunderts nachgehen. Tauchen Sie mit uns ein in die Spiritualität der Mystikerinnen und erleben Sie ein paar Tage Gemeinschaft mit Frauen, Begegnungsmöglichkeiten mit Vertreterinnen der evangelischen Kirche und der kfb Deutschlands.

Anmeldemöglichkeit bis 18. Mai 2015

Kontaktperson kfb oö:

Dr.in Maria Moucka-Löffler

(0732) 76 10-34 48

maria.moucka@dioezese-linz.at

Unter dem Motto "Frauen lesen Bibel anders" findet von Oktober 2015 bis November 2016 im Kloster Wernberg in Kärnten eine "Feministische Bibelschule" statt.

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen (5 Wochenenden, 1 verlängertes Wochenende und 1 Sommerwoche) und wird von Isabella Ehart, Susanne Schuster und Annamaria Kapeller geleitet.

Im Zentrum der Module stehen ein bis zwei Abschnitte der Bibel (z.B. Urgeschichte, Evangelien, ...). In diese führen die Leiterinnen jeweils ein.

Zur Vertiefung wird aus dem jeweiligen Erzählkomplex ein Buch durch eine Teilnehmerin vorgestellt. Die Aufteilung der Bücher erfolgt am Einführungswochenende. Materialien und Unterstützungen stehen zu Verfügung. Anschließend wird das Buch in Kleingruppen gelesen, diskutiert und mit den eigenen Erfahrungen, auf dem Hintergrund der Lebenswirklichkeiten von Frauen und feministischen Fragestellungen in Beziehung gesetzt.

In der Bibel sind Berge immer wieder Orte besonderer Gottesnähe und -erfahrung. Wir werden daher für das 5. Modul auf 1500m Quartier beziehen (mit dem Auto erreichbar) und uns manchen Bibeltext wandernd eröffnen.

Ruach, die Geistkraft Gottes ist es, die uns bewegt. Wir werden uns bewusst in ihre Gegenwart stellen um Erfahrungen, Erkenntnisse, Lob, Klage und Dank und ... miteinander zu feiern.

Für die Teilnahme ist feministisch-theologische Vorbildung keine Voraussetzung. 

Für Anfragen: Annamaria Kapeller, khg@aau.atSusanne Schuster, susanne.schuster@gmx.at

KATHARINAfeier

leibvoll. leidvoll. lustvoll. Wieviel Schönheit braucht die Scham?

Die eigene Schönheit und ihre Inszenierung kann sehr lustvoll sein. Doch wer definiert Schönheit? Seit jeher und allerorts verändern und gestalten Menschen ihren Leib entlang von gesellschaftlichen Schönheitsidealen oder religiösen Heilsvorstellungen, ungeachtet um welchen Preis. Gerade deshalb will gendersensible Theologie heute Diskurse um den weiblichen Körper mitgestalten. Da der Schönheitsdruck auch vor den intimsten Bereichen keinen Halt macht, wollen wir im Rahmen der diesjährigen KATHARINAfeier die Ambivalenz von Schönheitsoperationen im Genitalbereich zum Thema machen. Über die „neue Scham“  sprechen:

Primarärztin Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Hanusch-Krankenhaus der WGKK

Ao. Univ.-Prof.in DDr.in Theresia Heimerl, Institut für Religionswissenschaft, Studiendekanin der Kath.-Theol. Fakultät, Karl-Franzens-Universität Graz

Dienstag, 28. April 2015

17.00 Uhr: get together im TheologInnen-Zentrum

18.00 Uhr: Liturgie im Sacellum

19.00 Uhr: Thematischer Abend im HS 101 der Theologischen Fakultät

Musikalisch und künstlerisch wird die Veranstaltung gerahmt durch Werke von Mag. Hendrik Ringelrath und Rosemaria Ott.

Wien, 28. Jänner 2015 (Wien) - Frauen unterschiedlicher Konfessionen haben sich in Österreich gegen die islamfeindliche Pegida-Bewegung zusammengeschlossen. "Hand in Hand gegen Angst und Gewalt" lautet das Motto einer Facebook-Kampagne, zu der etwa Pfarrerin Barbara Heyse-Schaefer, Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit (EFA), Frauenorden-Präsidentin Beatrix Mayrhofer, Melitta Toth von der Katholischen Frauenbewegung und die jüdische Journalistin Susanne Scholl aufrufen. Auch Vertreterinnen von Hindus und Buddhisten in Österreich sowie die Muslimin Amani Abuzahra vom privaten Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen (IRPA) haben sich via Facebook von Menschen distanziert, die "Hass schüren und gegen andere hetzen". Der Eintrag findet sich auf der Facebook-Seite der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. "Unsere Herkunft, unsere Erfahrungen, unsere Traditionen und Riten mögen uns unterscheiden. Unsere Überzeugung von der Würde eines jeden Menschen, dem Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit, auf ein gutes Leben für alle in Frieden und gegenseitigem Respekt eint uns", heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Religionsvertreterinnen. "Ein demokratisches Europa lebt von der Toleranz und dem Vertrauen in die politische Gestaltbarkeit von Gemeinschaft. Dafür gilt es, einander zu respektieren, voneinander zu wissen, miteinander zu sprechen."

Von links nach rechts: Schwester Beatrix Mayrhofer/katholische Christin, Amani Abuzahra/Muslimin, Susanne Scholl/Jüdin, Melitta Toth/katholische Christin, Barbara Heyse-Schaefer/evangelische Christin, Geetha Nayak/Hindu; Foto: Erich Leonhard

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