Szene

Hier veröffentlichen wir Ihre / deine Ankündigungen Hinweise auf und Berichte über feministische-theologische-spirituelle-politische Veranstaltungen. Meldung an office@feministischetheologie.at

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KATHARINAfeier

leibvoll. leidvoll. lustvoll. Wieviel Schönheit braucht die Scham?

Die eigene Schönheit und ihre Inszenierung kann sehr lustvoll sein. Doch wer definiert Schönheit? Seit jeher und allerorts verändern und gestalten Menschen ihren Leib entlang von gesellschaftlichen Schönheitsidealen oder religiösen Heilsvorstellungen, ungeachtet um welchen Preis. Gerade deshalb will gendersensible Theologie heute Diskurse um den weiblichen Körper mitgestalten. Da der Schönheitsdruck auch vor den intimsten Bereichen keinen Halt macht, wollen wir im Rahmen der diesjährigen KATHARINAfeier die Ambivalenz von Schönheitsoperationen im Genitalbereich zum Thema machen. Über die „neue Scham“  sprechen:

Primarärztin Univ. Prof.in DDr.in Barbara Maier, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Hanusch-Krankenhaus der WGKK

Ao. Univ.-Prof.in DDr.in Theresia Heimerl, Institut für Religionswissenschaft, Studiendekanin der Kath.-Theol. Fakultät, Karl-Franzens-Universität Graz

Dienstag, 28. April 2015

17.00 Uhr: get together im TheologInnen-Zentrum

18.00 Uhr: Liturgie im Sacellum

19.00 Uhr: Thematischer Abend im HS 101 der Theologischen Fakultät

Musikalisch und künstlerisch wird die Veranstaltung gerahmt durch Werke von Mag. Hendrik Ringelrath und Rosemaria Ott.

Wien, 28. Jänner 2015 (Wien) - Frauen unterschiedlicher Konfessionen haben sich in Österreich gegen die islamfeindliche Pegida-Bewegung zusammengeschlossen. "Hand in Hand gegen Angst und Gewalt" lautet das Motto einer Facebook-Kampagne, zu der etwa Pfarrerin Barbara Heyse-Schaefer, Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit (EFA), Frauenorden-Präsidentin Beatrix Mayrhofer, Melitta Toth von der Katholischen Frauenbewegung und die jüdische Journalistin Susanne Scholl aufrufen. Auch Vertreterinnen von Hindus und Buddhisten in Österreich sowie die Muslimin Amani Abuzahra vom privaten Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen (IRPA) haben sich via Facebook von Menschen distanziert, die "Hass schüren und gegen andere hetzen". Der Eintrag findet sich auf der Facebook-Seite der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. "Unsere Herkunft, unsere Erfahrungen, unsere Traditionen und Riten mögen uns unterscheiden. Unsere Überzeugung von der Würde eines jeden Menschen, dem Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit, auf ein gutes Leben für alle in Frieden und gegenseitigem Respekt eint uns", heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Religionsvertreterinnen. "Ein demokratisches Europa lebt von der Toleranz und dem Vertrauen in die politische Gestaltbarkeit von Gemeinschaft. Dafür gilt es, einander zu respektieren, voneinander zu wissen, miteinander zu sprechen."

Von links nach rechts: Schwester Beatrix Mayrhofer/katholische Christin, Amani Abuzahra/Muslimin, Susanne Scholl/Jüdin, Melitta Toth/katholische Christin, Barbara Heyse-Schaefer/evangelische Christin, Geetha Nayak/Hindu; Foto: Erich Leonhard

AnnA Pfleger aus Wien hat eine CD produziert - Bestellhinweise: siehe pdf
Edith Privoznik ist die Sprecherin des Monologs der Mutter Jesu

Erstmalig! 

Exerzitien für Frauen aus ganz Europa - für alle Generationen, aus allen Kulturen und allen Konfessionen und Gemeinschaften - vom 18.-25. August 2015 im Kloster Mariensee in der Nähe von Hannover

Ein Projekt des Europäischen Forums Christlicher Frauen

popupmonastery.com

Trailer: www.youtube.com/watch?v=6tjj8Ngudvs

Veranstaltungsreihe von Claudia Lämmermeyer mit Renate Fuchs-Haberl von Februar bis Dezember 2015

Ökonomische Prozesse wirken auf alle Lebensbereiche von Frauen. Zuletzt zeigte sich das während der Finanz- und Staatsschuldenkrise 2008 und in den Folgejahren. Ob als Arbeitnehmerinnen, als Unternehmerinnen, in ihren privaten Beziehungen, als Konsumentinnen, als ehrenamtlich Tätige, als zivilgesellschaftlich Handelnde, als Bürgerinnen: wirtschaftliche Fragen betreffen alle Frauen. 

Der Lehrgang hat das Ziel, Frauen in ihren ökonomischen Kompetenzen zu stärken. Die systematische Einbeziehung der Sichtweisen feministischer Ökonominnen und Ethikerinnen zeichnet den Lehrgang aus. Für die Teilnehmerinnen bietet diese Perspektive einen besonderen Denk- und Diskussionsraum; Veränderungskompetenz wird gestärkt.

Der Lehrgang ist bei der WeiterBildungsAkademie - wba (ECTS) und den Austrian Financial Planners (CPD-Credits) akkreditiert. Er schließt mit einem Zertifikat der Katholischen Sozialakademie Österreichs - ksoe ab und findet in St. Virgil statt.

Nähere Informationen über Termine und Inhalte, Referentinnen und Preise finden sich auf www.ksoe.at oder www.virgil.at/geldundleben. Fragen zum Lehrgang richten Sie bitte an: margit.appel@ksoe.at

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